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Samstag, 19. November 2011

Dank an Pflegepaten von Geras Partnerschaftsgärten

Zum Erfahrungsaustausch trafen sich Pflegepaten der Partnerschaftsgärten in Geras Hofwiesenpark sowie Vertreter des Integrationsbetriebes der Geraer Ortsvereinigung Lebenshilfe e.V. im Kultur- und Kongreßzentrum der Otto-Dix-Stadt Gera.

Die Pflegepaten – hier mit Ilona Riese (l.) von der Stadtverwaltung – freuen sich über das Interesse der Bürger an ihrer Arbeit. Die Fotos vom Garten der Partnerstadt Pskow schenkte ihnen ein Zeitzer Ehepaar.
Die Pflegepaten – hier mit Ilona Riese (l.) von der Stadtverwaltung – freuen sich über das Interesse der Bürger an ihrer Arbeit. Die Fotos vom Garten der Partnerstadt Pskow schenkte ihnen ein Zeitzer Ehepaar.

Sie waren der Einladung von Gisela Pflume zu einem Nachmittag bei Kaffee und Kuchen gefolgt. Die Geschäftsführerin der GeraKultur GmbH, zu der der Hofwiesenpark gehört, dankte allen für die in der zu Ende gehenden Gartensaison geleistete Arbeit.

„Ohne ihr Engagement wäre es nicht möglich, die Partnerschaftsgärten so zu erhalten wie sie sind“, betonte sie. „Die Hingabe, mit der Sie die zwölf Gärten ehrenamtlich pflegen, findet immer wieder auch die Anerkennung der Besucher des Parks.“ Das können auch die 19 Pflegepaten bestätigen, die oft den Dank der Besucher im direkten Gespräch vor Ort erfahren, etwa von einem Zeitzer Ehepaar, das in regelmäßigen Abständen Fotos von den Partnerschaftsgärten macht.

Die Pflegepaten treffen sich regelmäßig zu Beginn und zum Ende der Gartensaison. Dabei geht es darum, anstehende Aufgaben und den aktuellen Stand der Pflege zu besprechen. Auch mit Vorschlägen und Wünschen halten die Paten nicht hinterm Berg. Bis zum kommenden Frühjahr wird beispielsweise Uppo-Nalle, der Bär im Garten der finnischen Partnerstadt, restauriert. Die Deutsch-Finnische Gesellschaft wird dafür sorgen, dass er im Frühjahr wieder in vollem Glanz erstrahlt. Da zwei Paten die Pflege ihrer Gärten aus Krankheitsgründen aufgeben müssen, werden für die Anlagen der französischen Partnerstadt Saint Denis und des bulgarischen Sliven neue ehrenamtliche Helfer gesucht.

An dem Erfahrungsaustausch nahmen auch Kathy Deutscher, Landschaftsarchitektin der GeraKultur GmbH, und Ilona Riese, zuständig für Städtepartnerschaften in der Stadtverwaltung, teil.

 




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